Samstag, 28. Februar 2026, 18.00 Uhr

Vernissage: Sitara Abuzar Ghaznawi, Akosua Viktoria Adu-Sanyah, Nolan Lucidi, Das Jahr der Sammlung: Prolog

18:00 Uhr – Eröffnung
18:30 Uhr – Ansprache der Direktorin Annette Amberg
Im Anschluss – Suppe, Getränke und Musik

Donnerstag, 12. März 2026, 13.00 Uhr

Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit Annette Amberg und Mara Danz mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. 

Der Rundgang ist im Eintrittspreis inbegriffen und findet in deutscher Sprache statt.

Donnerstag, 12. März 2026, 19.00 Uhr

Filmabend

Präsentation ausgewählter Videoarbeiten zeitgenössischer Künstler:innen, die sich kritisch mit Sammlungen und Archiven auseinandersetzen.

Der Filmabend ist im Eintrittspreis inbegriffen. Die Filme sind in deutscher und englischer Sprache.

Sonntag, 15. März 2026, 13.00 Uhr

Nachmittag für alle mit Mara Danz
Bilder lesen, Bilder hinterfragen

Bilder begegnen uns überall: in Büchern, auf Plakaten, in sozialen Medien, in der Werbung und in Museen. Oft wirken sie selbstverständlich – als würden sie einfach zeigen, „wie es ist“. Doch Bilder erzählen nie nur, was zu sehen ist. Sie erzählen auch, wie wir etwas sehen sollen. Sie zeigen manches deutlich – und lassen anderes verschwinden.

Wir laden sie ein beim Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen von Akosua Viktoria Adu-Sanyah und Nolan Lucidi den Umgang mit und den Inhalt von Bildern zu untersuchen. 
Können Bilder objektiv sein? Wer ist auf den Bildern sichtbar? Wer fehlt? Wie werden Körper dargestellt – stark, schön, fremd, verletzlich, anonym? Und was bedeutet es, wenn ein Körper gar nicht zu sehen ist?

Im Atelier experimentieren Sie mit eigenen Bildern: Fotos, Zeichnungen oder Collagen werden verändert, Figuren ausgeschnitten, Bildausschnitte verschoben, Räume neu zusammengesetzt. Was bleibt, wenn etwas fehlt? Wird das Bild leiser, lauter, rätselhafter? Beginnt es, neue Geschichten zu erzählen?

Der Nachmittag für Familien ist ein Drop–in und findet in deutscher Sprache statt.
Ohne Voranmeldung.

Donnerstag, 19. März 2026, 18.00 Uhr

Öffentlicher Rundgang
mit Ann-Kathrin Eickhoff

Der Rundgang ist im Eintrittspreis inbegriffen und findet in deutscher Sprache statt.

Donnerstag, 26. März 2026, 18.00 Uhr

Sammlungseinblick mit Maja Wismer

Maja Wismer ist seit Juli 2025 Leiterin Sammlung und Forschung am Kunsthaus Zürich. Davor war sie am Kunstmuseum Basel verantwortlich für die Abteilung Kunst nach 1960 und Gegenwartskunst. Als Teil des kuratorischen Teams konzipierte sie die Basler Ausgabe der wegweisenden Ausstellung «When We See Us: A Century of Pan-African Figuration» (2024) des Zeitz MOCAA in Kapstadt. Sie kuratierte ausserdem Einzelausstellungen von Andrea Büttner (2023) und Carrie Mae Weems (2023) und war verantwortlich für Gruppenausstellungen und weitere Projekte wie Ruth Buchanans intensive Auseinandersetzung mit der Sammlung, «Heute Nacht geträumt» (2022). Vor ihrer Zeit in Basel arbeitete sie an Projekten zur modernen und zeitgenössischen Kunst am Kunsthaus Glarus (Of Objects, Fields, and Mirrors, 2010), der Pinakothek der Moderne in München, der Liste Art Fair Basel und Survival Kit in Riga. 

Donnerstag, 9. April 2026, 13.00 Uhr

Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit Ann-Kathrin Eickhoff mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. 

Der Rundgang ist im Eintrittspreis inbegriffen und findet in deutscher Sprache statt. 

Sonntag, 12. April 2026, 15.00 Uhr

Nachmittag für Kinder: "Vorhang auf" für die Kunst mit Elo Göldi

Mit Lichtexperimenten setzen wir ausgewählte Kunstwerke in Szene und fragen danach, wie sich unser Blick auf die Kunst verändert. Dabei schärfen wir nicht nur unser Sehen sondern auch unsere übrigen Sinne. Wenn du möchtest, kannst du gerne auch eigene Leuchtquellen (z.B. Tischlampe, Stirnlampe) zum Experimentieren mitbringen!

Elo Göldi (keine/they) ist in St. Gallen geboren und aufgewachsen. An der Wirtschaftsmittelschule begann sich Elo für Theater zu interessieren, was zu einem Dramaturgiestudium (2016-2021) an der Zürcher der Hochschule der Künste führte. Heute ist Elo als Dramaturg:in, Vermittler:in und Autor:in tätig. Seit der Saison 2025/26 - der ersten Spielzeit der Intendanz Katabulut-Sanchez - co-leitet Elo mit Lea Niedermann (netzwerk wildi blaatere) und Johanna Benrath (netzwerk wildi blaatere) das Junge Schauspielhaus am Schauspielhaus Zürich. 

Die Teilnahme am Workshop ist auch für Menschen möglich, die einer Sehbehinderung haben, oder die stark auf Lichtreize reagieren. Um das Erlebnis vor Ort so angenehm wie möglich zu gestalten, bitten wir um Kontaktaufnahme für ein Vorgespräch, damit wir die Bedürfnisse der Person und allfällige Barrieren umgehen können. 

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt und wird geleitet von Elo Göldi mit der Unterstützung von Mara Danz, Leitung Kunstvermittlung Kunsthaus Glarus.

Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche. Freier Eintritt.

Info und Voranmeldung bis 10. April unter info@kunsthausglarus.ch

 

Donnerstag, 30. April 2026, 17.45 Uhr

156. Hauptversammlung des Glarner Kunstverein

Sonntag, 3. Mai 2026, 12.00 Uhr

Landsgemeinde Essen 2026

Das klassische Landsgemeinde Menü in kunstvollem Rahmen geniessen. 
Herzlich Willkommen für alle!

Reservieren Sie hier Ihren Platz bis zum 01.04.2026

Ihre Reservation ist mit der Bestellung verbindlich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Sie bezahlen bequem vor Ort.


Stornierung
Das Essen wird für Sie bestellt und daraufhin frisch vor Ort angerichtet.
Stornieren Sie ggf. Ihre Buchung über Eventfrog (s. Bestätigungsmail, welches Sie nach Ihrer Buchung bekommen haben) zeitnah, jedoch spätestens bis 15.04.2026, damit wir den Platz freigeben bzw. Ihr Gericht abbestellen können.
Herzlichen Dank vorab!

Mittwoch, 6. Mai 2026, 15.00 Uhr

Nachmittag für Kinder: "Erinnerungstaschen" mit Mara Danz

In den aktuellen Ausstellungen entdecken wir Materialien, Farben und Formen, die von Erinnerungen, Identität und Zugehörigkeit erzählen. Mit Stoffen, Fäden, Bändern, Knöpfen und gefundenen Materialien haltet ihr eure Eindrücke auf einer Stofftasche fest – durch Knoten, Flechten und Kleben.

Taschen sind mehr als nur Dinge, in denen wir Sachen transportieren. Sie begleiten uns, schützen unsere Lieblingsobjekte, tragen Erinnerungen, Geheimnisse und manchmal sogar ein Stück Zuhause mit sich. 

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt. Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche. Freier Eintritt. 

Info und Voranmeldung bis 3. Mai 2026 unter info@kunsthausglarus.ch

 

Donnerstag, 7. Mai 2026, 13.00 Uhr

Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit Annette Amberg mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. 

Der Rundgang ist im Eintrittspreis inbegriffen und findet in deutscher Sprache statt.

Sonntag, 10. Mai 2026, 11.30 Uhr

Sonntag im Kunsthaus: Ausstellungsrundgang

mit Akosua Viktoria Adu-Sanyah, Annette Amberg, Claire Hoffmann, Kuratorin Centre Culturel Suisse de Paris (CCS), und Tadeo Kohan, Interimskurator CCS und freischaffender Kurator

Der Ausstellungsrundgang findet in deutscher Sprache statt. 

Sonntag, 10. Mai 2026, 12.30 Uhr

Sonntag im Kunsthaus: Gemeinsames Mittagessen

Kosten Mittagessen: CHF 15 / CHF 10 (ermässigt) / CHF 5 (für Mitglieder:innen des Glarner Kunstvereins) exklusiv Eintritt Kunsthaus.

Voranmeldung bis 8. Mai unter info@kunsthausglarus.ch

 

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

Sonntag im Kunsthaus: Lesung von Quinn Latimer / Performance von Yann Slatteryy / Gespräch mit Nolan Lucidi

Lesung von Quinn Latimer – Die Autorin Quinn Latimer liest ausgewählte Texte.
Performance von Yann Slatteryy – Yann Slatteryy, Performer:in, präsentiert eine eigens für die Installation von Nolan Lucidi entwickelte Performance.
Gespräch mit Nolan Lucidi, Künstler

Quinn Latimer ist eine in Kalifornien geborene Autorin und Redakteurin, die sich in ihrer Arbeit häufig mit feministischen Ökonomien des Schreibens, Lesens und der Produktion bewegter Bilder auseinandersetzt. Zu ihren Büchern zählt Like a Woman: Essays, Readings, Poems (Sternberg Press, 2017). Sarah Lucas: Describe This Distance (Mousse Publishing, 2013), Film as a Form of Writing: Quinn Latimer Talks to Akram Zaatari (WIELS/Motto Books, 2013), und Rumored Animals (Dream Horse Press, 2012). Ihre Texte und Lesungen wurden vielfach präsentiert, u. a. im REDCAT, Los Angeles; in der Chisenhale Gallery, London; im Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam; im Radio Athènes, Athen; im Poetry Project, New York; auf der Architekturbiennale in Venedig; und auf der Sharjah Biennale 13. Sie ist Herausgeberin zahlreicher Publikationen und war Chefredakteurin der Publikationen für die documenta 14. Sie lehrte u.a. an der Haute École d'Arts Appliqués HEAD in Genf, an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, am Saas-Fee Summer Institute of Art in Saas-Fee und Berlin sowie am The Banff Centre in Kanada. Seit 2020 ist sie Dozentin im Master-Studiengang des Institute Art Gender Nature HGK FHNW in Basel.

Yann Slattery (lebt und arbeitet in Basel) ist Tänzerin, Performer:in, Choreograf:in, Stripper, Community-Organizer und visuelle Künstler:in. Mit einem Bachelor in Modedesign und einem Master in Art Gender Nature (HGK) bewegt sich seine Arbeit bewusst zwischen Disziplinen. 2022–23 Co-kuratierte er gemeinsam mit Renée Steffen und Peter Wili die queere Filmreihe *Starsign Screenings* im Amore Basel; seit 2025 organisiert Yann mit anderen queeren Stripper*innen und Sexarbeiter*innen den queer-trans Stripclub Kiss My Ass in Zürich. Gemeinsam mit Yevheniya Kravets bildet Yann Slattery das Performance-Duo Husbands. Ihre Arbeiten PLAYBOIS (2023) und SERVING TOY BOI / BOI TOY SERVING (2025) verbinden Gaming Welten und Performance und nützt Performance als Tool zum Un//masking. Sie zeigten u.a. in Schweden (Norbergfestival), Birmingham (Fierce Festival), Zürich (Rote Fabrik, Zentralwäscherei), Basel (Humbug) und Wien (Performative Screenings – School). Yanns choreografische Arbeiten umfassen u. a. das Performance-Stück Tanga Tragedy (2022, Transboahalle Basel, Amore Basel) – eine theatralische Erforschung jenes zugleich intimen und exponierten Kleidungsstückes, eine Tragödie geschrieben für 11 Tanga Persönlichkeiten in 10 Akten, welche nie numerisch gezeigt werden.

Die Lesung und das Gespräch finden in englischer Sprache statt.

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