7.6. – 30.8.2026

THE SIGH OF THE MOUNTAIN - Über Echos und Spuren in unseren Landschaften

Noor Abed, Talar Aghbashian, Kateryna Aliinyk, Nathalie Bissig, Yann Stéphane Bisso, Binta Diaw, Andro Eradze, Sky Hopinka, Dominique Koch, Angelika Loderer, Zahra Malkani, Lou Masduraud, Leila Peacock, Noemi Pfister, Stas Shärifulla, Tiffany Sia, Rebecca Solari, Anouk Tschanz. Ergänzt mit Werken aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins und dem Archiv der Dätwyler Stiftung.

Eine kollaborative Ausstellung über den Klausenpass hinweg im Haus für Kunst Uri und im Kunsthaus Glarus.
Kuratiert von Annette Amberg und Gioia Dal Molin.

Die Gruppenausstellung ist eine Kollaboration zwischen dem Haus für Kunst Uri und dem Kunsthaus Glarus und versammelt 18 Künstler:innen aus verschiedenen Teilen der Welt. The Sigh of the Mountain (‹das Seufzen des Berges›) nimmt seinen Anfangspunkt in der spezifischen Topografie der beiden Museen: Sie teilen sich ihre geografische, historische und kulturelle Einbettung in die Landschaft der Voralpen und der Alpen und sind durch den 1948 Meter hohen Klausenpass miteinander verbunden. Beim Nachdenken über die Eigenheiten der uns umgebenden Landschaft und über das Ausrichten einer gemeinsamen Ausstellung über zwei Institutionen hinweg wurde das Echo unsere Begleiterin. Der Ruf und dessen Widerhall braucht eine spezifische Landschaft: steile, schroffe Felswände oder tiefe Täler. Ein Echo entsteht, wenn die Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass wir sie als separates Hörereignis wahrnehmen. Dabei wurde, bevor die wissenschaftliche Untersuchung der Schallwellen möglich war, das Echo auch als das Seufzen der Berge oder das Flüstern der Berggeister imaginiert.

Umgeben von ebendiesen Bergen, fragen wir nach aktuellen Widerhallen, die unsere Landschaften gesellschaftlich, kulturell und politisch deuten und mitprägen. Das Echo, das in einer spezifischen Landschaft entsteht und deren Geschichten, Traditionen, Bräuche oder Mythen in sich trägt. Das Echo, das wir als Spuren von kolonialer, ökologischer oder imperialer Ausbeutung in Landschaften wiederfinden. Das Echo als Erinnerung an Landschaften, die durch Zerstörung, Vertreibung oder Migration nicht mehr zugänglich sind und die durch Erzählungen und Klänge weitergetragen oder erhalten werden. Die Ausstellung über zwei Museen hinweg lädt auch dazu ein, darüber nachzudenken, wie Werke in uns widerhallen und wie Räume unsere Erfahrungen formen.

(Veranstaltungen)

Samstag, 30. Mai 2026, 11.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – Vernissage THE SIGH OF THE MOUNTAIN

Begrüssung und Einführung in die Ausstellung um 18.00 Uhr, mit Apéro und Ryys und Boor (Risotto mit Lauch)

Samstag, 6. Juni 2026, 11.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Vernissage THE SIGH OF THE MOUNTAIN

Begrüssung und Einführung in die Ausstellung um 18.00 Uhr (mit Kindervernissage), Apéro und Essen

Donnerstag, 11. Juni 2026, 13.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – Dialogischer Rundgang mit Annette Amberg und Gioia Dal Molin

Freitag, 12. Juni 2026, 14.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – Kreativ-Treff

Offenes Kunstatelier zum Malen, Gestalten, Basteln und Austauschen in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, Uri. 

Sonntag, 21. Juni 2026, 13.30 Uhr

Haus für Kunst Uri – Kunst, Künstlerin und Kinder

Gemeinsam mit Nathalie Bissig entdecken die Kinder ihre Kunstwerke im Museum und gestalten unter der Anleitung der Künstlerin ihr eigenes Kunstwerk. 

Anmeldung und Information unter: kunstvermittlung@kunstverein-uri.ch
Das Angebot ist kostenlos. Ab 6 Jahren.

Donnerstag, 25. Juni 2026, 18.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Dialogischer Rundgang mit Gioia Dal Molin und Annette Amberg

Samstag, 4. Juli 2026, 12.30 Uhr

Passhöhe Klausen – Festival

12.30: Noor Abed, Workshop: gemeinsames Lesen und Besprechen von ausgewählten Texten ausgehend von der künstlerischen Praxis von Noor Abed.
(In englischer Sprache, begrenzte Platzzahl, Anmeldung: info@kunsthausglarus.ch)

14.00: Stas Shärifulla, Soundperformance "Tawźıñ körhönöüe"

15.00: Rebecca Solari, Performance "La Gigantessa 

Im Anschluss Alpkäse und Brot.

Die Passhöhe ist von Linthal (GL) und von Altdorf (UR) mit dem Bus zu erreichen. Auf der Passhöhe und beim Hotel Klausenpass sind zudem Parkplätze vorhanden. Die Veranstaltungen sind so gelegt, dass eine Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr möglich ist. Der Bus fährt um 10.25 Uhr ab Linthal, Bahnhof auf die Passhöhe. Der letzte Bus fährt um 16.44 nach Linthal, Bahnhof.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Findet nur bei guter Witterung statt.

 

Noor Abed (*1988 in Jerusalem, lebt und arbeitet in Amsterdam und Ramallah) untersucht in ihren Recherchen, wie Landschaft verwoben ist mit Ritualen, Praktiken von Widerstand, kollektiven Erinnerungen, Klängen oder Geschichten. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Performance und Film und schafft Werke, in denen soziale Möglichkeiten zugleich erprobt und performativ umgesetzt werden. Sie untersucht darin Choreografie, kollektive Formationen und soziale Dynamiken und verbindet dabei inszenierte mit dokumentarischen Formen. In der Ausstellung zeigt Noor Abed den Film "A Night We Held Between" (2024), den sie an antiken Stätten in Palästina gedreht hat – in Höhlen, unterirdischen Gängen oder in wilden, zerklüfteten Tälern. In den choreografisch inszenierten, teilweise auch rhythmischen und kollektiven Wiederholungen erzeugt Noor Abed das eindringliche Bild einer Gemeinschaft, die jahrhundertealte Traditionen in die Gegenwart und in die Zukunft trägt und sich daraus ihrer Verbindung zum Land und ihrem Recht auf Widerstand vergewissert. Zugleich schafft die Künstlerin so eine Art Erinnerungslandschaft und erinnert auch uns daran, dass sich unter der steinigen Oberfläche der Hügel oder Berge uralte Geschichten, ja eine Welt, befinden.

Rebecca Solari (*1996 in Blenio, lebt und arbeitet in Biel/Bienne), die im Tessiner Bleniotal (also unmittelbar auf der anderen Seite des Gotthards) aufgewachsen ist, setzt sich in ihren Performances mit den Legenden, Traditionen (etwa dem Carnevale, der Fasnacht) und Klängen aus dieser Landschaft auseinander und dekonstruiert und rekontextualisiert sie mit grosser, auch explosiver Lust. Sie verwendet Wörter aus ihrem Tessiner Dialekt und mischt diesen in ihren Gesängen mit Französisch und Englisch. Akustisch nimmt sie Bezug auf Punk, Jodel, Oper oder Techno. Ihre Performances sind von lauten Antiheld:innen, von Blitzen (sie nennt eine ihrer Kunstfigur ‹Fulmine›, also Blitz) oder von Vulkanen bevölkert und sie erzählt Geschichten, die aus der brodelnden Ursuppe (die sie Minestrone nennt) stammen. Auf dem Klausenpass steigt Rebecca Solari als "La Gigantessa" (die Riesin) aus dem Rauch empor, mit gigantischen Füssen – diese sind derzeit in Glarus und Altdorf ausgestellt – und einer sieben Meter langen, flatternden Hose. Die Riesin will, so die Künstlerin, die Menschen auf eine neue Art mit der Landschaft um sie herum verbinden. Dabei erzählt die Gigantin von den Realitäten der vier Sprachregionen in der Schweiz, von den politischen Ambivalenzen (beispielsweise die heraufbeschworene heile Welt der Berge und die Realität der Schweiz als Depot für alle Arten von unsauberem Geld) und von ihrer eigenen, vielleicht auch doppeldeutigen Existenz als fluides, ein bisschen unheimliches und ein bisschen liebevolles Bergwesen mit übergrossen Füssen.

Stas Shärifulla (*1984 in Sibirien, lebt und arbeitet in Basel) ist ein Künstler und Forscher, der mit Sound und Listening arbeitet. Geboren und aufgewachsen in Ostsibirien und mit Yılan-Bashqort-Abstammung (den Baschkiren des Elan-Stammes), erforscht er die auditive Natur autochthoner Kulturen Nord- und Zentralasiens, in denen Hören und Klang historisch bedeutsamer waren als das Schreiben. Dabei interessiert ihn, inwiefern indigenes Wissen in der ehemaligen Sowjetunion und darüber hinaus historisch unterworfen und verzerrt wurde und mit welchen Mitteln dies rückgängig gemacht werden kann. Die Reduktion von indigenem Wissen auf exotische Museumsartefakte – u.a. bei Musikinstrumenten wie Flöten – ist ein solches Beispiel. Für das Festival auf dem Klausenpass am 4. Juli lädt Stas Shärifulla den Berg ein, seinen т та ау уы ыш ш/tawısh zu offenbaren, ein Wort, das unabhängig vom Kontext sowohl ‹Stimme› als auch ‹Klang› bedeutet. Mithilfe verschiedener Flöten, etwa der quray und der tashtawıq (Steinhuhn), ruft der Künstler den Berg an, um Steine und Felsen in Schwingung zu versetzen und auf seine Antwort (Echo) zu warten. Ob der Klausen Bashqort versteht, wird sich im Lauf der Performance zeigen, so der Künstler.

 

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Passhöhe Klausen. Foto: Annette Amberg & Gioia Dal Molin

Donnerstag, 9. Juli 2026, 13.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Freitag, 10. Juli 2026, 14.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – Kreativ-Treff

Offenes Kunstatelier zum Malen, Gestalten, Basteln und Austauschen in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, Uri. 

Donnerstag, 6. August 2026, 17.30 Uhr

Haus für Kunst Uri – Heinrich Danioth, der Urner Kreis und der Klausenpass: Führung mit Sophia Aschwanden

Bei einem kurzen Streifzug durch Altdorf entdecken wir das Wirken des Urner Kreises und im Archiv der Dätwyler Stiftung lernen wir weitere Werke von Heinrich Danioth und seinen Zeitgenoss:innen kennen. Im Anschluss kleiner Apéro. Startpunkt ist beim Telldenkmal.

Anmeldung und Information unter: kunstvermittlung@kunstverein-uri.ch. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Donnerstag, 20. August 2026, 13.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Kunst & Kaffee

30-minütiger Ausstellungsrundgang mit anschliessendem Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Freitag, 28. August 2026, 14.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – Kreativ-Treff

Offenes Kunstatelier zum Malen, Gestalten, Basteln und Austauschen in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, Uri. 

Samstag, 29. August 2026, 16.00 Uhr

Haus für Kunst Uri – New Glarus, Tell City, Altdorf und andere neue Landschaften: Auswanderungsbewegungen in der historischen Perspektive und Heute

Vortrag und Gespräch mit Chiara Zgraggen, Historikerin. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 30. August 2026, 16.00 Uhr

Kunsthaus Glarus – Sammlungseinblick

Wie prägen politische und gesellschaftliche Realitäten unser Verständnis von den Landschaften, in denen wir leben oder von denen wir träumen – heute und in der Vergangenheit? Dialogischer Rundgang zur Landschaftsmalerei in der Ausstellung mit zeitgenössischer Malerei und Werken aus den Sammlungen des Glarner Kunstvereins und des Haus für Kunst Uri. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen.

(Unterstützung)

THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026. Photo: Gina Folly_01
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Angelika Loderer, Anouk Tschanz. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026. Photo: Gina Folly_2
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Andro Eradze, Calling Late, 2025. Courtesy Andro Eradze und SpazioA, Pistoia. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus Leila Peacock, 2026. Photo: Gina Folly_4
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Leila Peacock, Hain, 2026. Courtesy Leila Peacock. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus Sky Hopinka, 2026. Photo: Gina Folly_3
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Sky Hopinka, Filmprogramm, Kunsthaus Glarus, 2026. Foto: Gina Folly
Sky Hopinka, Kicking the Clouds (2021). Kunsthaus Glarus, 2026.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026. Sky Hopinka, Kicking the Clouds (2021), Filmstill. Courtesy Sky Hopinka und Tanya Leighton, Berlin/Los Angeles.
Sky Hopinka, Kicking the Clouds (2021), Kunsthaus Glarus, 2026.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026. Sky Hopinka, Kicking the Clouds (2021), Filmstill. Courtesy Sky Hopinka und Tanya Leighton, Berlin/Los Angeles.
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus Noemi Pfister, Yann Stéphane Bisso, Kateryna Aliinyk, integrale, 2026. Photo: Gina Folly_5
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Noemi Pfister, Yann Stéphane Bisso, Kateryna Aliinyk, Ausstellungsdisplay von informale. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Kateryna Aliinyk, Glarner Kunstverein, Dätwyler Stiftung, integrale. Photo: Gina Folly_6
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Kateryna Aliinyk, Werke aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins und dem Archiv der Dätwyler Stiftung, Ausstellungsdisplay von informale, Kunsthaus Glarus, 2026. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Noemi Pfister, Glarner Kunstverein, Dätwyler Stiftung, integrale. Photo: Gina Folly_7
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Noemi Pfister, Werke aus der Sammlung des Glarner Kunstvereins und dem Archiv der Dätwyler Stiftung, Ausstellungsdisplay von informale, Kunsthaus Glarus, 2026. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Noor Abed. Photo: Gina Folly_8
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Noor Abed, A Night We Held Between (2024). Courtesy Noor Abed. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Noor Abed, A Night We Held Between.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026. Noor Abed, A Night We Held Between (2024), Filmstill. Courtesy Noor Abed.
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Noor Abed, A Night We Held Between.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026. Noor Abed, A Night We Held Between (2024), Filmstill. Courtesy Noor Abed.
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Noor Abed, A Night We Held Between.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026. Noor Abed, A Night We Held Between (2024), Filmstill. Courtesy Noor Abed.
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Tiffany Sia, A Child Already Knows.
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Tiffany Sia, A Child Already Knows (2024). Courtesy Tiffany Sia und Maxwell Graham Gallery, New York. Foto: Gina Folly
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Tiffany Sia, A Night We Held Between.
The Sigh of the Mountain, Kunsthaus Glarus, 2026, Tiffany Sia, A Child Already Knows (2024), Filmstill. Courtesy Tiffany Sia und Maxwell Graham Gallery, New York.
THE SIGH OF THE MOUNTAIN, Kunsthaus Glarus, 2026, Zahra Malkani, Sada Sada. Photo: Gina Folly
The Sigh of the Mountain, Installationsansicht Kunsthaus Glarus, 2026. Zahra Malkani, Sada Sada, 2025. Courtesy Zahra Malkani. Foto: Gina Folly
Plakat Final v2 Plakat F4 ohne vernissage